Was ist die BibForge?
Hier unsere Präsentation vom Bibliothekartag in Mannheim am 4.6.08:
Nächste Woche gibt es weitere Informationen…
Hier unsere Präsentation vom Bibliothekartag in Mannheim am 4.6.08:
Nächste Woche gibt es weitere Informationen…
Die Änderungen in dieser Woche fanden weitestgehend “unter der Haube” statt, so ist nun als erstes Projekt “Goobi” (mehr informationen hier) in die BibForge aufgenommen. In den nächsten Wochen werden wir am Beispiel von Goobi das Zusammenspiel der unterschiedlichen Werkzeuge erproben und ggf. verbessern.
Eine kurze Übersicht über die kleineren Aktivitäten in dieser Woche:
Bestehende Subversion Accounts wurden nun in die neue LDAP Partition migriert, falls mal jemand etwas ähnliches vor hat hier das erstaunlich simple Script:
#!/bin/bash
HTPASSWD=passwdfile
LDAP_SUFFIX="ou=users,dc=example,dc=com"
ACCOUNTS=`cat $HTPASSWD`
OLD_IFS=$IFS
IFS=$'\012'
for LINE in $ACCOUNTS
do
USER=`echo $LINE | cut -d : -f 1`
PASS=`echo $LINE | cut -d : -f 2`
SN=`echo $USER | sed -e "s/\(.\)\(.*\)/\u\1\2/"`
echo "#Account $SN (username = $USER)"
echo "dn: cn=$USER,$LDAP_SUFFIX"
echo "objectClass: inetOrgPerson"
echo "objectClass: simpleSecurityObject"
echo "objectClass: person"
echo "objectClass: top"
echo "cn: $USER"
echo "sn: $SN"
echo "uid: $USER"
echo "description: BibForge User"
echo "userPassword: {crypt}$PASS"
echo ""
done
Die meisten Tools sind nun auch verschlüsselt verfügbar. Um es auszuprobieren und am besten auch gleich zu nutzen muss einzeig das “http” in der URL durch “https” ersetzt werden.
Das Zertifikat ist zur Zeit noch selbst signiert und macht etwas viel Gebrauch (z.B. für die TLD) von Wildcards, daran werden wir mittelfristig noch arbeiten.
Der Zugriff auf die Subversion Repositories funktioniert nur über SSL, weitere Tools werden folgen.
Unter community.bibforge.org ist nun eine Installation von “Stud.IP” verfügbar. Sud.IP ist eigentlich eine E-Learning Plattform, daher sind einige Benennungen für die BibForge etwas unglücklich, aber die enge Integration verschiedener Kollaborationswerkzeuge (Forum, Wiki) mit einem Rollen basierten Rechtesystem, gleicht diesen geringen Nachteil locker wieder aus.
In den nächsten Tagen werden wir noch Stud.IP noch etwas weiter (z.B. LDAP Anbindung) anpassen.
Die Nutzung von Stud.IP wird, wie die meisten anderen Tools auch, natürlich optional sein.
Der Subversionbrowser Sventon ist nun installiert, er ist erreichbar unter subversion.bibforge.org. Leider gibt es dort noch nicht viel zu sehen, da wir noch keine öffentlichen Projekte haben. Nutzer mit Zugangsdaten zum Goobi Repository können es aber schon ausprobieren…
Die Installation war recht einfach: War Datei in das “webapps” Verzeichnis kopiert und schon war ein web basiertes Setup verfügbar. Eigentlich ganz nett, wenn man nicht zwangsläufig eben diesen nutzen müsste, weil das Format (und der Speicherort) der Konfigurationsdatei zu schlecht dokumentiert ist um ein entsprechendes Script zu schreiben. Ich will das nicht für jedes kommende Projekt wiederholen müssen.
Fehlt nur noch die Integration in Jira…
Jira ist nun installiert, erreichbar unter (jira|issues|bugs).bibforge.(de|org).
Jira ist ein sehr mächtiger Bug / Issue Tracker, der unter anderem vom Apache Projekt und der MPDL eingesetzt wird. Wir planen zur Zeit Jira allen interessierten BibForge Projekten zur Verfügung zu stellen.
Dank eines lustigen Bugs im aktuellen Tomcat für SLES 10 hat es etwas länger gedauert als geplant. Ein Grund mehr SuSE Linux nicht fürs Hosting von Java Applikationen zu empfehlen.
Hier ein kurze Liste mit den Dingen, die in den nächsten Tagen zu tun sind:
Wir haben nun ein Blog um euch auf dem laufenden zu halten. Es ist nun unter blog.bibforge.de (bzw. blog.bibforge.org) erreichbar.
Die Installation von Wordpress war nicht so einfach wie man es bei einer solch verbreiteten Software erwarten würde: Grundlegende Funktionalität wie Mehrsprachigkeit ist in der Grundinstallation nicht vorhanden (man kann sie aber recht einfach nachinstallieren, siehe hier).
Was mir noch fehlt, ist eine vernünftige LDAP Authentifizierung, aber wie bei anderen Dingen, von denen man glaubt das sie heutzutage zur Standardausrüstung einer webbasierten Software gehören, gibt es so etwas lediglich als Wordpress Plugin. Genauer: Es gibt zwei Plugins, bei einem scheint die Entwicklung eingeschlafen zu sein (es gibt Kommentare, das es nicht mit Wordpress 2.5 funktioniert), das andere bietet nicht die Funktionen, die ich will. Es authentifiziert die Nutzer nicht direkt gegen den LDAP Server sondern benötigt dafür einen eigenen Account des das Passwortattribut auslesen kann. Bei den ganzen Sicherheitsproblemen, die Wordpress immer mal wieder hat, ist das nichts was ich will.
Ansonsten hat hat Wordpress natürlich auch Vorteile: Der wichtigste ist wohl die Anpassbarkeit. Das jetzige Layout habe ich in 10 min mit “vi” aus einem existieren Theme (SimplicityBright Plus) gebastelt.
Für den Fall das einzelne Projekte später eigene Blogs betrieben wollen, werde ich mir mal Apache Roller ansehen.